2016-06-19
Information des Vereins

2016-05-25
Kurzbericht zur Stadtratssitzung vom 23.05.2016


allgemeines

Bürgerfragestunde

Beratung und Beschlussfassung von Vorlagen

2016-04-28
Kurzbericht zur Stadtratssitzung vom 18.04.2016



2016-02-07
Kurzbericht zur Stadtratssitzung vom 01.02.2016

2015-12-17
Kurzbericht zur Stadtratssitzung vom 07.12.2015




2015-12-01
Information des Bürgermeisters, Herrn Thomas Nordheim [FWL e.V.] zu verschiedenen Presseberichten der letzten Tage



2015-11-19
Kurzbericht aus der Einwohnerversammlung vom 02.11.2015

2015-11-15
Kurzbericht von der Sitzung des Stadtrates der Stadt Lichtenstein am 26.10.2015


2015-08-17
Kurzbericht von der 7. ordentlichen Sitzung des Stadtrates der Stadt Lichtenstein am 10.08.2015
Bürgermeister Thomas Nordheim nahm mit Souveränität seine Arbeit als Vorsitzender des Stadtrates der Stadt Lichtenstein auf

Eine Vielzahl kommunalpolitisch interessierter Bürger der Stadt Lichtenstein und der Ortsteile verfolgten zu Beginn der Stadtratssitzung ein schon fast "stadthistorisches Ereignis": 25 Jahre nach der politischen Wende wurde Herr Thomas Nordheim - Vorsitzender des Vereins der Freien Wähler Lichtenstein e.V. - als zweiter demokratische gewählter Bürgermeister vom Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion, Herrn Lothar Bieling im Amt vereidigt.

Im Anschluss hielt Bürgermeister Thomas Nordheim nachfolgende Antrittsrede, deren Inhalt von der Mehrheit des Stadtrates und der anwesenden Bürgerschaft mit einem zustimmenden Applaus gewürdigt wurde:



Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, sehr geehrte Gäste dieser Ratssitzung,
liebe Einwohnerinnen und Einwohner

Ihre Hoffnung auf ein paar Sätze des neuen Bürgermeisters ist durchaus berechtigt, wenngleich ich kein 18-seitiges Manuskript mitgebracht habe – wie mein Vorgänger bei seinem Amtsantritt wenn mich die Erinnerung an einen entsprechenden Satz aus der insgesamt 40-minütigen Abschiedsrede nicht trügt.

Als Mathematiker habe ich eine andere Herangehensweise gelernt.
Während einer der ersten Vorlesungen im Jahre 1984 formulierte einer meiner Professoren an der TU Dresden: "Im Gegensatz zu vielen anderen Wissenschaften, die an dieser Universität gelehrt werden, besitzt die Mathematik zwei Vorteile:


Zwei Eigenschaften, die in der Politikerausbildung nicht ganz oben stehen, weil wir dann im ersten Fall auf die vollmundigen, ausgefeilten, nie auf den Punkt kommenden Reden verzichten müssten und zweitens weil Wahrheiten zum Teil unbequem sind und sie deshalb nicht unbedingt ausgesprochen und auch nicht gehört werden wollen.

Worüber sollte ich also in meiner Antrittsrede als neuer Bürgermeister Lichtensteins sprechen? Mein Wahlprogramm noch einmal vorstellen? Das wäre sicher nicht ganz falsch zumal Politikern nachgesagt wird, sie würden nach der Wahl etwas anders erzählen, als vor der Wahl. Aber das wäre vermutlich langweilig und ein wenig ermüdend. Auf der Webseite der Freien Wähler ist es weiterhin vollständig abrufbar und ich stehe immer noch dazu.

Also versuche ich die wesentlichen Aufgaben, die vor uns liegen abzugrenzen:

Aber ich darf Ihnen versichern, dass ich an diese Aufgaben mit Enthusiasmus herangehe. Die erste wirklich heiße Woche habe ich aus meiner Sicht und Einschätzung meiner Sekretärin ganz passabel gemeistert. Als wichtigste Werkzeuge in der Kommunalpolitik bringe ich zusätzlich zur Erfahrung aus sechs Jahren Stadtratsarbeit drei Dinge mit:

Sollte ich von meinen Visionen sprechen? "Wer Visionen hat – soll zum Arzt gehen", lautet einer der berühmt gewordenen Ratschläge des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt.

Also formuliere ich das Ganze etwas einfacher. Denk ich an Lichtenstein – wünsche ich mir:

Denk ich an Lichtenstein – wünsche ich mir: Wir gehen mit dem uns anvertrauten städtischen Eigentum so um, als wenn es unseres wäre – denn es ist tatsächlich unser!
Es schmerzt mich, wie viele sinnlose Zerstörungen es an unserem Eigentum immer wieder gibt. Laut Wahrnehmungen aus der Anliegerschaft haben vor einigen Wochen akzentfrei sächsisch sprechende bzw. grölende Jugendliche mehrere Parkbänke im Stadtpark zerlegt, deren Reparatur nach meinem Empfinden wohl noch andauert. Immer wieder trifft man auf umgestürzte Papierkörbe, verbogene Verkehrszeichen, eingetretene Zaunlatten, illegal entsorgten Müll, zerstochene Reifen …
Je mehr wir uns um solche eigentlich überflüssigen Reparaturen kümmern müssen, je weiter rücken andere Investitionen in die Ferne.

Denk ich an Lichtenstein – wünsche ich mir: Wir respektieren, wo jeder einzelne von uns her kommt, versuchen, die Geschichte des anderen zu verstehen und gehen FAIR miteinander um.
Was meine ich damit? "Die Stadt braucht wieder eine Atmosphäre, in der sich jeder wohl fühlt, jeder ein geschätzter Teil der Gemeinschaft ist, egal ob Ortsteil, Unternehmen, Verein, Initiative – jede Bürgerin, jeder Bürger, jeden Alters." habe ich im Wahlflyer formuliert. 2008 mussten wir als Familie die schmerzliche Erfahrung machen, dass bereits die Ankündigung der Kandidatur um das Bürgermeisteramt atmosphärische Störungen aufkommen ließ. Freunde wandten sich ab, Bekannte grüßten mit einem Mal nicht mehr. Dabei ist doch gerade der Gruß die erste Wertschätzung die wir einander erweisen, wenn wir uns am Tag das erste Mal begegnen. Bis heute beobachte ich, dass uns die im Kindesalter erlernte Selbstverständlichkeit des Grüßens teilweise abhandengekommen zu sein scheint.
Liebe Lichtensteiner, liebe Rödlitzer, liebe Heinrichsorter, liebe Bernsdorfer, liebe St. Egidiener – grüßen wir uns und schauen uns dabei in die Augen. Es ist nicht fair, dem anderen den Gruß zu verwehren, nur weil er zu bestimmten Dingen eine andere Meinung hat oder hatte. Besuchen wir uns gegenseitig auf unseren Veranstaltungen und Festen und entdecken, dass ja doch eine ganze Menge angeboten wird.

Denk ich an Lichtenstein – wünsche ich mir: Starten wir heute gemeinsam das Projekt FAIR Trade City Lichtenstein – eine Stadt in der die handelnden Akteure fair miteinander umgehen. Lassen wir das Haar auch mal in der Suppe und springen über unseren Schatten.


Wenn Sie bereit sind, mit mir das Projekt "Fair Trade City Lichtenstein" heute zu starten, dann wäre diese Ratssitzung das "Kick off"-Meeting. Dann muss ich Sie allerdings auf eine mehr oder weniger bittere Erkenntnis hinweisen – Jedes Projekt unterliegt einer Stimmungskurve.



Das angezeigte Bild begegnete mir in einem meiner ersten eigenen Projekte bei der Firma TXTe-solutions in Zusammenarbeit mit dem Münchener Beratungshaus REDPOINT Consulting AG.

Nach der Euphorie des Kick-Offs dauert es je nachdem etwas kürzer oder länger bis man sich im Tal der Tränen wiederfindet – Ohjeee dass das diese oder jene Konsequenz hat, hätte ich nicht gedacht. Da muss ich ja das auch noch machen – oder da darf ich das ja nie mehr machen, weil das in Zukunft dort gemacht wird und und und …

Der Erfolg stellt sich mitunter später ein, als man es ursprünglich erhofft hatte.

Nach 7 Jahren Projektleitung in den unterschiedlichsten Branchen kann ich diesen Stimmungsverlauf nur bestätigen.

Denk ich an Lichtenstein – wünsche ich mir: Schätzen wir das was wir haben und begeben uns geduldig auf den Weg - in kleinen Schritten voran, vielleicht auch zwischendurch mal zurück. Denn Geduld werden wir brauchen, die Geduld einer Spinne die ihrer Netze Zerstörungen nicht zählt.

Mühsame Wanderungen werden leichter, wenn man dabei ein Lied anstimmt.

Und so möchte ich zum Abschluss meiner Ausführungen ein Lied erklingen lassen, das Ende der 60-er Jahre bewusst für Louis Armstrong geschrieben wurden, um dem immer schlechter werdenden politischen Klima in der amerikanischen Gesellschaft etwas Positives entgegenzusetzen.

In "What a wonderful world" besingt Louis Armstrong bewusst Natur, Sonne, Farben, Freundschaften, Kinderaugen und das in Anbetracht der großen und kleinen Probleme, wo Neid, Hass, Missgunst, Machtkämpfe und Katastrophen einem die Welt alles andere als wunderbar erscheinen lassen. Lassen wir uns ein wenig davon anstecken – ich bin bereit meinen Teil beizutragen und für einen guten Ton in unserer Stadt zu sorgen.

Wonderful World  
I see trees of green, red roses too
i see them bloom for me and you
Ich sehe grüne Bäume, rote Rosen
sie blühen für dich und mich.
and i think to myself what a wonderful world.
 
Und ich denke so bei mir: was für eine wunderbare Welt!
 
I see skies of blue and clouds of white
the bright blessed day, the dark sacred night
Ich sehe den blauen Himmel, weiße Wolken,
den vom Licht verwöhnten Tag und das ehrwürdige
Dunkel der Nacht
and i think to myself what a wonderful world.
 
und ich denke mir: was für eine wunderbare Welt!
 
The colors of the rainbow so pretty in the sky
are also on the faces of people going by
i see friends shaking hands saying how do you do
they're really saying i love you.
I hear babies crying, i watch them grow
they'll learn much more than i'll never know
 
Die Farben des Regenbogens, die sich an Himmel so hübsch ausmachen,
spiegeln sich in den Gesichtern der Menschen wider, die ihn sehen.
Ich sehe Freunde, die sich mit "Na, wie geht's?" begrüßen –
was sie eigentlich meinen ist: "Ich liebe dich!"
Ich höre kleine Babys schreien, sehe, wie sie aufwachsen –
sie werden eines Tages mehr lernen, als ich je gewusst habe.
 
and i think to myself what a wonderful world
yes i think to myself what a wonderful world.
 
Und dann denke ich mir: was für eine wunderbare Welt!
 





Anschließend erfolgte die Verpflichtung von Frau Anett Schilling als Stadträtin. Frau Schilling rückt für die Freien Wähler im Stadtrat nach. Wir begrüßen Frau Stadträtin Schilling übrigens als 4. Frau in der Stadtratsfraktion der Freien Wähler und wünschen ihr für diese anspruchsvolle und zeitaufwändige ehrenamtliche Tätigkeit viel Erfolg.

Danach nahm der Stadtrat seine Sacharbeit mit der Behandlung von fünf Beschlussvorlagen auf.

Hervorzuheben ist der einstimmige Beschluss zur Ermächtigung des Bürgermeisters zur Vergabe von Bauleistungen für das Vorhaben "Grundhafter Straßenausbau Rödlitzer Straße 38 bis Hauptstraße 24" und für die außerplanmäßige Ausgabe zur Erneuerung der Abwasserleitung in der Kindertagesstätte "Flax und Krümel".

Mit dem ersten Beschluss ist die Beteiligung der Stadt am Straßenbauvorhaben in der Rödlitzer Straße in Kooperation mit der WAD GmbH und dem RZV Wasserversorgung gewährleistet. Diese Baumaßnahme beginnt im September und wird im nächsten Jahr einen Abschluss finden. Stadtrat und Bürgermeister fordern in diesem Zusammenhang von den Beteiligten Versorgungs- und Aufgabenträgern und den Baubetrieben eine umfassende Information der Öffentlichkeit und der direkt betroffenen Anlieger über notwendige Verkehrsbeschränkungen und zu erwartende Kostenbeteiligungen.

Der zweite Beschluss betraf eine erforderliche Baumaßnahme im Kindergarten "Flax und Krümel". Wie Herr Hößler ausführte, ist der Abwasserkanal seit Jahren in einem sehr schlechten Zustand, sodass es insbesondere bei Starkregenereignissen zum Rückstau von Abwässern in den Keller der Einrichtung gekommen ist. Nach Diskussion wurde beschlossen, die notwendigen Haushaltsmittel aus Vorhaben umzuschichten, welche in diesem Jahr nicht mehr begonnen werden können.

Am Rande der Stadtratssitzung informierten die Freien Wähler, dass ab dem 1.8.2015 Herr Stadtrat Georg Süß den Fraktionsvorsitz der Fraktion übernimmt und Herr Stadtrat Jochen Rada als stellvertretender Fraktionsvorsitzender fungieren wird.




2015-07-31


Lieber Thomas,

Ende 2007, Anfang 2008 wurde aus einem Gefühl eine Idee, aus der Idee ein Verein.

Als Freie Wähler Lichtenstein e.V. haben wir uns einer parteiübergreifenden und unabhängigen Kommunalpolitik, einer sachbezogenen Arbeitsweise, der Einbeziehung der Ideen und Konzepte möglichst vieler Bürger und Vereine der Stadt Lichtenstein und ihrer Ortsteile Rödlitz und Heinrichsort sowie der Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz gegenüber Bürgern, Mandatsträgern und Verwaltungen verschrieben.

Heute, über sieben Jahre später, ist der Verein gewachsen, an Mitgliedern und an Erfahrungen. Er ist gereift an dem politisch Machbaren, hat manche Entscheidungen herbeiführen und andere nicht verhindern können. Trotzdem kann man auf Grund der Ergebnisse der Kommunalwahl 2014 und der Bürgermeisterwahl 2015 schlussfolgern, dass die Bürger der Stadt Lichtenstein und ihrer Ortsteile Rödlitz und Heinrichsort den Freien Wählern und Dir als neuem Bürgermeister am ehesten zutrauen, die anstehenden schwierigen und komplexen Aufgaben zu meistern.

Wir wünschen Dir für Dein Amt als Bürgermeister ein großes Herz, einen klugen Kopf und eine ruhige Hand.

Alles Gute.

Der Verein Freie Wähler Lichtenstein e.V.



2015-06-11
Artikel "Wahlsieger will wichtige Stelle abschaffen" der Freien Presse vom 09.05.2015

Der Leserbrief von Herrn Georg Süß, Stadtrat der Freien Wähler, wurde am heutigen Tag durch die Freie Presse veröffentlicht (mehr lesen).


2015-06-09
Leserbrief von Herrn Georg Süß, Stadtrat der Freien Wähler, an die Freie Presse zur heutigen Veröffentlichung des Artikels "Wahlsieger will wichtige Stelle abschaffen"


Betrifft: Freie Presse vom 09.06.2015 - "Wahlsieger will wichtige Stelle abschaffen"
Richtigstellung zur Zukunft der Beigeordnetenstelle in Lichtenstein

Sehr geehrter Herr Kiwitter,

oben genannter Artikel unterstellt Herrn Thomas Nordheim, dass er mit einer seiner ersten Amtshandlungen als Bürgermeister der Stadt Lichtenstein das Amt der / des Beigeordneten abschaffen will, um sofort mit seiner Konkurrentin aus den Bürgermeisterwahlkämpfen 2008 und 2015 "abzurechnen".
Die Vermittlung derartiger Absichten entbehrt jeglicher Grundlage und ist darüber hinaus auch kein Beitrag um die von Ihnen im Kommentar "Die Wende" (vgl. Freie Presse vom 08.05.2015) behauptete Klimavergiftung zu bereinigen und um das angeblich gespaltene Lichtenstein zu einigen.

Richtig ist vielmehr, dass der Stadtrat bereits im Dezember 2014 über die Zukunft der Beigeordnetenstelle entschieden hat, deren Besetzung übrigens laut §55(1) Sächsischer Gemeindeordnung für die Stadt Lichtenstein fakultativ ist.

Der Landrat des Landkreises Zwickau hatte in seinem Bescheid vom 07.07.2014 zur Haushaltssatzung die Stadt Lichtenstein beauftragt, ihr Einsparkonzept fortzuschreiben. In der Stadtratssitzung vom 08.12.2014 erfolgten dazu die notwendigen Beschlussfassungen. Mit Beschluss Nr. 02.20/12/2014 bestätigte der Stadtrat einstimmig die Einsparvorschläge von Bürgermeister und Verwaltung bezüglich der "Teilmaßnahme Querschnittsbudget Personal". Eine Nichtbesetzung der Beigeordnetenstelle ab 2016 war zur Erreichung der Sparziele ausdrücklich benannt. Frau Beigeordnete Hamann war in alle Beratungen und Entscheidungen zur Fortschreibung der Einnahmen- / Ausgabenkritik der Stadt Lichtenstein einbezogen. Der Verzicht auf eine / einen Beigeordneten ist also keine Idee, die Herrn Nordheim einen Tag nach der Wahl gekommen ist. Es ist vielmehr eine einstimmige Willensbekundung des Stadtrates, die Herr Nordheim allenfalls im nächsten Jahr zu vollziehen hat.


Georg Süß









Danke Lichtenstein!


Mit einem klaren Ergebnis haben Lichtenstein und die beiden Ortsteile Rödlitz und Heinrichsort einen neuen Bürgermeister gewählt (mehr).

Wir wünschen Herrn Nordheim alles Gute.



Bürgermeisterwahl 2015


Thomas Nordheim - Ich bin ein Lichtensteiner

Seit 1995 lebe ich in Lichtenstein und möchte mit Ihnen zusammen dieses Leben in unserer Stadt neu gestalten. Meine Familie ist tief verwurzelt in Lichtenstein. Meine Frau wurde hier geboren, unsere Kinder Kristin, 28 Jahre, und Julian, 16 Jahre – aktiv in Jugendfeuerwehr und Ju Jutsu Verein – sind in Lichtenstein aufgewachsen. Ich bin Jahrgang 1964, treibe Sport, jogge durch unseren Stadtpark und genau so schlägt mein Herz für die Kultur. Als leidenschaftlicher Musiker bin ich mit meiner Bläsergruppe zu den unterschiedlichsten Anlässen in unserer Stadt im Einsatz.

Als Projektmanager eines internationalen Software-Unternehmens trage ich Verantwortung für den Projekterfolg und die Absicherung von Arbeitsplätzen.

Seit sieben Jahren leite ich als Vorsitzender den Verein "Freie Wähler Lichtenstein e.V." und arbeite sein 2009 im Stadtrat als Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler mit. Die intensive Beschäftigung mit der Kommunalpolitik nimmt einen großen Teil meiner Freizeit in Anspruch. Doch dies leiste ich gern, denn ich möchte etwas bewegen und verändern in unserer Stadt und dies gemeinsam mit Ihnen.

Als diplomierter Mathematiker liegen mir Zahlen im Blut. Mir ist bewusst, dass eine Rechnung, die am Ende nicht aufgeht, als fehlerhaft gilt. Trotz schwierigster finanzieller Lage Lichtensteins und zahlreicher ungelöster Probleme bin ich bereit, Verantwortung für die Ausübung des Bürgermeisteramtes zu übernehmen.

Ihr Thomas Nordheim



Finanzen - Das größte Problem

Zwei Jahrzehnte lang wurde über unsere Verhältnisse Geld ausgegeben. Auch derzeit werden weitere Investitionen von knapp 1,5 Mio. € in Aussicht gestellt – obwohl nur 700.000 € gesichert sind. Sämtliche Rücklagen der Stadt sind aufgebraucht. Die Gesamtverschuldung inkl. Bürgschaften liegt bei ca. 29 Mio. €, die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 1.761 € [Stand 09/2014]. Eine instabile Haushaltslage wird durch das Kommunale Frühwarnsystem des Landes Sachsen bestätigt.

Als Diplom-Mathematiker werde ich folgendes tun:

Stadtentwicklung

Jeder ist die Stadt

Die Stadt braucht wieder eine Atmosphäre, in der sich jeder wohl fühlt, jeder ein geschätzter Teil der Gemeinschaft ist. Egal ob Ortsteil, Unternehmen, Verein, Initiative – jede Bürgerin, jeder Bürger jeden Alters. Gemeinschaft schaffen, Zusammen leben. Miteinander!

Die Stadt gestalten, Altes bewahren, Neues ermöglichen

Die Stadtfamilie, Ortsteile, Nachbargemeinden

Wir sind eine größere Stadtfamilie und brauchen eine harmonische Entwicklung zwischen Lichtenstein und seinen Ortsteilen Rödlitz und Heinrichsort.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit

Streit mit St. Egidien

Die Hoffnung auf eine Beilegung des unsäglichen Nachbarschaftsstreites mit der Gemeinde St. Egidien habe ich noch nicht aufgegeben. Ich werde alles in meinen Kräften Stehende tun, um wieder ein Miteinander zu ermöglichen.


Vereine

Höhere Wertschätzung

Über 90 Vereine bereichern unsere Gemeinschaft. Sie sind die Pulsadern unserer Stadt. Tausende Menschen verbringen hier ihre Freizeit, engagieren sich, fördern das Zusammenleben und den generationsübergreifenden Gedanken, der einer Kleinstadt wie unserer wichtige Impulse gibt und das Miteinander stärken kann.

Das in den Vereinen geleistete ehrenamtliche Engagement verdient eine höhere Wertschätzung durch

Bildung

Lichtenstein steht in einem starken Wettbewerb zu den umliegenden Kommunen. Flexible und qualitativ gute Bildungs- und Betreuungsangebote sind entscheidende Faktoren für junge Familien bei der Wahl ihres Wohnortes.

Was ist zu tun?

Kultur & Feste

Kultur war zu lange nur schmückendes Beiwerk

Es fehlte in den letzten Jahren das Verständnis, was Kultur für eine Stadt wirklich leisten kann. Wir haben hervorragende Kulturträger in der Stadt, die eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung genießen: Chöre, Kapellen, Orchester, Vereine, Musiker, Museen, Bibliothek und sogar ein Theater. Wir müssen sie als Partner sehen und vielfältig unterstützen, um uns Lichtensteinern diesen Wert regelmäßig zugänglich zu machen.

Was ist zu tun?

Daetz-Centrum

Das Centrum belastet den Haushalt mit jährlich ca. 250.000 €. Damit können kaum noch andere städtische kulturelle Aktivitäten finanziert werden. Unser aller kulturelles Zusammenleben hat darunter stark gelitten. Der versprochene Touristenstrom und die Eigenfinanzierung sind nicht ansatzweise erreicht worden. In der Lichtensteiner Bevölkerung genießt es wenig Rückhalt


Sport & Erholung

Über 10 Sportvereine bereichern unsere Stadt. 5 Turnhallen, 1 Stadion, 1 Sportplatz in Heinrichsort werden kommunal verwaltet. Freizeit findet ebenso außerhalb unserer Vereine in unseren Parks und Grünanlagen statt. Für alle Generationen und unterschiedlichsten Bedürfnisse werden Angebote für Freizeitaktivitäten gebraucht. Das schafft Lebensqualität.

Was ist zu tun?

Kirchen & religiöse Gemeinschaften

"Kirche in der Stadt" – "Kirche für die Stadt"
Unsere Kirche und religiösen Gemeinschaften in Lichtenstein, mit ihren Gottesdiensten, Konzerten und zahlreichen weiteren Veranstaltungen sind lebendige Orte der Begegnung. Doch sie leisten weit mehr als dies. Ihren sozialen Einsatz in allen Bereichen des Lebens, ihre Hilfe für die Menschen unserer Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus, kann man nicht hoch genug einschätzen. Das dort geleistete ehrenamtliche Engagement verdient eine höhere Wertschätzung.
Eine Förderung der ökumenischen Zusammenarbeit zwischen Kirchen und allen religiösen Gemeinschaften für das Wohl unserer Bürger ist für mich wichtig.


Wirtschaft

Unternehmer sind der Treibstoff unserer Stadt. Vielfalt, Ideenreichtum, Risikobereitschaft und Verantwortung sind die Stärken der Unternehmen unserer Stadt. Sie sind die entscheidenden Quellen für das Gewerbesteueraufkommen. Unsere Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, bieten Sicherheit und übernehmen soziale Verantwortung. Ihr tägliches Engagement muss es uns wert sein, sie zu unterstützen, ihren Erfahrungsschatz mehr zu nutzen durch:

Sicherheit & Ordnung

Zur Nestwärme gehört ein Sicherheitsgefühl. Dies bedeutet: kein Nachlassen bei Ordnung und Sicherheit, im Gegenteil, es muss das Bestreben sein, die Polizeipräsenz zu erhöhen. Unsere Feuerwehr und unser Bauhof sind wichtige Säulen der Stadt. Es muss gewährleistet sein, dass sie immer einsatzbereit und gut ausgerüstet sind.


Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung soll als Partner und Dienstleister überzeugen. Ich werde die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ermutigen: Positiver Teamgeist statt Alleingang. Ein Wir in der Stadtverwaltung – für unsere Bürgerschaft


   

7. Juni 2015 - Tag der Entscheidung: parteiunabhängig wählen!

Das eindeutige Ergebnis der Stadtratswahl 2014 für den Verein "Freie Wähler Lichtenstein e.V." ist ein klarer Auftrag, mich um das Bürgermeisteramt zu bewerben.

Ich bitte um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Ihr Thomas Nordheim